Timme & Fred - Never ending Story?

Diese Timme und Fred Geschichte fällt ein bisschen aus dem üblichen Muster. Vielleicht habt ihr bemerkt, das diesmal nur blau geschrieben wurde. Das liegt daran, das die Never ending Story eine Motivationsgeschichte für Julia ist, die seit 4 Monaten an einer Schreibblockade leidet.

Du schaffst das Juls, ich glaub an dich!

 

Timmäh & Fred

- Never ending Story -


Es regnete. Schon wieder. Seit Tagen hatte sich nicht mehr als ein einzelner Sonnenstrahl durch die dicken Wolken verirrt.

Fred saß am Fenster mit einer Tasse Rübentee und schaute in die graue Welt hinaus. Hinter ihm saß sein Freund Timme auf einem großen Sessel und strickte einen Schal, der mitlerweile schon über 3 Meter lang war.

Ich...ich hör erst auf, wenn es wieder aufhört zu regnen!“, hatte Timme trotzig gesagt als die Tage begannen kürzer zu werden und der große Regen anfing. Seit dem waren nun schon 4 Monate vergangen.

Fred dachte über alles nach, was die beiden gemeinsam erlebt hatten.

Das erste Treffen, bei dem Timme ihm seinen ganzen Tee wortwörtlich weggesoffen hatte.

Die erste gemeinsame Wohnung, von der er sich auch bald schon wieder verabschiedet hatte, weil Timme ihn einfach zusehr bedrängt hatte.

Und natürlich auch das erste Mal, er erinnerte sich noch daran, wie er den starken, muskulösen Körper mit den breiten Schultern, bei IKEA sah. Ja auch Stanley war ein guter Freund der beiden geworden.

Und doch fehlte ihm in diesem perfekten Leben etwas.

Freeeed?“, kam es im fragenden Tonfall von Timmes Sessel, „Du...bist... bist du traurig?“

Fred setzte sich in seinen Sessel, der neben Timme stand.

Ja, alles lief so gut, weißt du? Aber irgendwie deprimiert mich alles...“

Ich hab mal von jemand gehört, dessen Oma hatte eine...eine ...äh... eine Freundin, die sagte immer von ihrer...“

Timme? Komm auf den Punkt, dein Tee wird kalt!“

Schmollend, guckte Timme Fred an.

Ich wollte dir nur helfen, aber... aber du, DU haaast es ja nicht nönönötig!“

(Immer wenn man Timme aufregte wurden seine Sprachprobleme wieder schlimmer.)

Tut mir leid! Timme! Ich wollte dich doch nicht aufregen.“, fiepte Fred beschwichtigend.

Nagut. Also die Freundin dieser Freundin...“

TIMME!“

Is schon gut ich erzähl doch schon!“ und dann setzte er zum dritten Mal an. „Ich hab gehört, das diese Freundin ein Problem hatte. Sie wusste einfach nicht mehr was sie machen sollte. Und so versuchte sie es gar nicht erst, das zu machen, wawas sie vor....hatte und hat dann einfach so nicht mehr weiter gemacht.“

Fred zog die Augenbrauen hoch: „Willst du mir wirklich raten, das genau so zu machen“

Störrisch schüttelte Timme den Kopf: „Sagma bist du wirklich so doll blöd heute, oder machst du nur so? Timme will dir nur sagen: TU WAS, FRED! Setz dich hin und schreib was auf, geh raus und mach mal wieder Karate, ABER mach was!“

Daran hatte Fred schon lang nicht mehr gedacht. Einfach nur zum Spaß etwas zu machen. Das Wetter hatte ihn deprimiert und er hatte sein fröhliches Ich an sich vorbei schweben sehn und hatte ihm noch gute Reise in ein anderes Leben gewünscht.

Und so begann er an diesem Abend, mit einigen Versuchen ein Gedicht für Timme zu schreiben...:


Rosen sind rot, Orchideen sind rosa

Zedern sind grün, manchmal auch blau...

Rosen sind rot, Veilchen sind blau,

du bist mein Timme, das weiß ich genau,

drum frag ich dich jetzt, wo's draußen ist rau, - lass mich doch ran –

zweifel nicht Timme und werde meine Frau! mein Mann!

...

thetalesofcj am 11.3.09 16:16


News!

Liebe Timme und Fred Freunde!

 

Seit längerem gab es schon keine neuen Geschichten von den 2 kleinen. Nunja es ist nicht so als hätten wir es nicht versucht: Mittlerweile haben wir 3 Geschichten angefangen (aber nie beendet).

Bei der 3. sind wir jetzt allerdings wieder aktiv dran diese zu schreiben. (Sie handelt bisher hauptsächlich von Freds Depressionen auf Grund seiner Gewichtsprobleme. Ein Zitat aus der Geschichte?! OK:

"Stan schaute sich kurz um und winkte dann Fred näher zu sich.
"McDonalds", zischte er.
"McDonalds?", quiekte Fred ungläubig."

)

So... des weiteren wurde die erste Geschichte neu illustriert. Die passenden Bilder werden bald irgendwann eingesetzt.

 

Enjoy the Stories!

 

Love! CJ

thetalesofcj am 29.12.08 20:05


Timme & Fred - Jetzt bauen wir!

Timmäh und Fred

- Jetzt bauen wir! -


Es ist nun schon einige Zeit vergangen, dass sich Timme und Fred kennen und lieben gelernt haben.

Seit 2 Monaten wohnen die beiden nun in Timmes Mohrrübenhaus und es wird langsam ein wenig eng.

Eines schönen Tages saßen Timme und Fred also auf der Veranda und tranken ihren üblichen Afternoon-Tea.
Plötzlich seufzte Fred leise.

"Was...was hast du denn, Fred?!", fragte der verstutzte Timme. Seit Fred bei ihm wohnte waren seine Sprachprobleme deutlich besser geworden, doch er stotterte immer noch.

Fred schaute traurig zum Haus hinauf.
"Ich... Ich will das hier nicht mehr, Timme!", sagte er trotzig.

"D...du willst gehen? M..mich einfach sososo verlassen?", schluchzte Timme enttäuscht.

Fred runzelte die Stirn. Er hätte wissen müssen das Timme überzogen reagieren würde. Doch Fred wusste auch, dass das Beisammenwohnen ihrer Freundschaft nicht gut getan hatte. Fred war zunehmend genervter über Timmes seltsame Angewohnheiten.

"Nein du Dummerchen.", er schüttelte den Kopf. "Ich finde bloß, dass wir nicht weiter SO hier hausen können! Eine 1-Zimmer-Wohnung ist nun wirklich nicht förderlich für unsere Freundschaft!"

"Aber... Aber..." Timme hielt inne. Was wollte er eigentlich sagen?
"Aber was?", fragte Fred.
"Du bist doch mein Fred!"

"Natürlich bin ich dein Fred! Aber, weißt du: Ich brauche meine Freiheiten und das geht in einer 30m² Wohnung einfach nicht!"

Timme schmollte. "D-D-Dann geh d-doch!"

Fred schaute ihn mit großen Augen an. Nicht nur das Timme auf einmal wieder anfing so schlimm zu stottern, nein, er wollte IHN, seinen besten Freund, aus der Wohnung schmeißen! So etwas hätte er nie von ihm erwartet, selbst wenn er ihn eigens provoziert hatte.

Doch Fred war kein dummes Kerlchen. Flux kam ihm eine geniale Idee.

"Wie wäre es", sagte er, "Wenn wir mir ein Haus neben deinem bauen?"

"Das wäre ja...ultramegahyper..." Fred grinste. Timme konnte man eben sehr leicht eine Freude machen!

"Ich weis auch schon genau wo drin ich wohnen möchte!"
Freds Augen begannen zu glänzen. Er hatte erst gestern auf einem riesigen Komposthaufen eines Menschen eine riesige Tomate gesehen. Fred war sich sicher, dass sie genmanipuliert war, doch sie war einfach
perfekt!

"Wo..wo denn drin?", fragte ihn Timme.

"In einer wunderschönen, saftigen, roten Tomate. Die, die bei Herrn Hutzel hinten im Garten liegt, weist du?"

Timme wusste. Auch er hatte die herrlichste aller Tomaten gesehen. Doch für ihn war sie bloß Gemüse und kein Ort zum Wohnen.
"Die, die schon am verschi-verschimmeln ist?"

Fred blickte verärgert auf: "Die schimmelt doch nicht! Also wirklich Timme!" Also gingen die 2 zum Garten von Herr Hutzel, nur um zu sehen dass Timme recht gehabt hatte.

Fred schluchzte sehr laut und sehr heftig.
Timme tätschelte seinem besten Fred die Schulter und besah sich den Komposthaufen genauer. Doch er fand nichts was man hätte verwerten können. Doch da! Ja, das war doch perfekt für den kleinen Fred!
"Fred sieh mal d-da!"

Er zeigte mit seinem Finger auf einen großen und nahezu, nein was heißt schon nahezu, einen perfekt orangfarbenen Kürbis!

Fred hob den Kopf. Und plötzlich war es, als würden die Wolken an Freds tristem Himmel aufbrechen und ein Chor von Engeln begann zu singen.
"PERFEKT!", jubelte Fred.

So begannen sie in den nächsten Tagen, nachdem sie Freds neues Haus neben Timmes Mohrrübe gestellt hatten, den Kürbis auszuhöhlen und Türen und Fenster einzubauen.

Da bald Halloween war, erlaubte sich Timme einen kleinen Scherz, indem er aus den Fenstern drohend-starrende Augen machte.
Fred fand das ganze weitaus weniger komisch.

Nachdem er ihn einige Stunden nur noch beleidigt angeguckt hatte, bauten sie ihm große Fenster die einen phänomenalen Blick in die Ferne erlaubten!

Nach einer Woche war die gröbste Arbeit gemacht. Doch die Einrichtung fehlte! So machten sich Timme und Fred auf zu Ikea.

"Oh Fred guck da sind Billy und Robin!", Timme hatte seine Lieblingsmöbelstücke entdeckt!

Desinteressiert nickte Fred und schaute sich einen seidenen Vorhang in quietschgelb an. Er war entzückend.

"DEN will ich!", er huschte weiter in die Kissenabteilung während der arme Timme alles einpacken musste. Dort deckte sich Fred mit ca. 100 Kissen in verschiedenen Größen ein, er wollte es schließlich romantisch und einfach wunderschön in seinem Haus haben.

Plötzlich ertönte hinter ihnen eine Stimme.
"Kann ich Ihnen hölfen?" Vor ihnen stand ein kleiner Esel, eingewickelt in blau und gelb, den Farben von Ikea.

Erschrocken blickte Fred hoch, so etwas war ihm noch nie begegnet.

Freundlich schaute der Esel vom erschrockenen Fred zum begeisterten Timme. Timme fand Esel schon immer einfach nur cool.
"Ich bin der Stanley", sagte der Esel und klopfte stolz auf seinen Ikea-Anhänger.

"Hallo ich bin T..t..timmääh und das ist Fred, mein bester Fred!" Also unterstützte sie Stanley, der überhaupt kein Schwede war (- skandalös!) bei der Möbelsuche. Und 6 Stunden später hatten sie alles beisammen.

Fred war besonders begeistert von seinem Bett, dessen Gestell ganz aus Käse war. Er musste sich stark am Riemen reißen, um nicht hineinzubeißen.

Es vergingen weitere 2 Wochen bevor das Haus perfekt eingerichtet war. Dann gab Fred die erste Möhrentee-Party. Sie hatten viel Spaß zusammen, denn auch Stanley kam. Und dann wurde es Abend und Timme ging zum ersten Mal seit langem ohne Fred nach Hause!


thetalesofcj am 14.10.08 15:37


The Tale of Bodo and Trudi

Bodo & Trudi
- Liebe geht durch den Magen -


Es war einmal ein kleiner Frosch namens Bodo.

Bodo wohnte im Sumpf hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen.

Er war im Sumpf sehr bekannt, denn er war der Zunge sehr geschickt.

In der internationalen Fliegenfängergesellschaft war er der Stellvertreter, doch er war auf dem besten Weg dazu „the big Frog“ zu werden.

Bodo hatte sich bereits seit Monaten auf die WM im Fliegenfangen vorbereitet und er war sich sicher, den aktuellen Meister Herbert besiegen zu können.

Das Training war sehr hart, doch wer gewinnen wollte musste blendend vorbereitet sein!

Eines sonnigen Tagese lag Bodo faul und hungrig am Sumpf als auf einmal ein Summen ertönte...

Reflexartig schnappte er zu! Doch diese Fliege war wiederspenstiger als alle die er zuvor hatte. Sie weigerte sich regelrecht verschluckt zu werden und beschimpfte ihn am laufenden Band.

Waah! Ich verbitte mir so ein ungehobeltes Verhalten!“ Die Fliege summte und brummte und flog geschwind um Bodos Kopf herum.

Bodo wurde schlecht.

Es blieb ihm nichts anderes übrig als die Fliege also wieder auszuspucken. Diese, von Bodos Spucke total durchnässt, hörte einfach nicht auf zu schimpfen.

Du dummer Breitmaulfrosch, du!!“, schrie die Fliege.

Bodo war von der Fliege fasziniert. Sie hatte wunderschöne große Glubschaugen.

Wie heißt du?“, fragte er verzückt.

Die Fliege, die die Frage überhört hatte, schimpfte weiter: „Jetzt auch noch frech werden oder was?“, rief sie empört, „Sie, Sie ... Sie Horst!“

Nöö“, machte Bodo, „Ich heiß Bodo nicht Horst!“

Die Fliege runzelte irritiert die Stirn: „Wollen sie mich verunken?“

Sie verstehen nicht, ich bin ein Frosch und keine Unke! Wie heißen sie denn?“

Die Fliege wurde wütend. „Es ist mir egal wer Sie sind! Eine hässliche Kröte sind Sie!“

Ich liebe Sie!“, platzte es aus Bodo heraus.

Stopp, Stopp, Stopp!“, sagte die leicht verwirrte Fliege, „Sie kennen nicht mal meinen Namen und sagen sowas?“

Du bist wunderschön“, hauchte Bodo. Seine Augen glänzten vor Verzückung. Die Mücke schüttelte den Kopf. „Ohjee...!

Ich geh jetzt. Und wehe du verschluckst mich nochmal!“

Flieg nicht! Ich liebe dich! Heirate mich!“

Hallooo? Hast du ne schlechte Mücke verschluckt?“, rief die Fliege.

Als sie sich schon auf den Weg machte wegzufliegen, rief ihr Bodo hinterher: „Verrate mir wenigstens deinen Namen!“

Die Fliege sah Bodo eindringlich an und sagte schließlich: "Gerdtrude, aber bitte nenn mich Trudi!"

Die nächsten Tage lang war mit Bodo nichts anzufangen. Er lag nur verträumt an seinem Sumpf und dacht nich einmal an sein Training.

Er starrte mit leerem Blick in der Gegend herum und vergaß sogar zu essen. Er brachte es nicht über sein Herz, eine Fliege zu verspeisen.

Nach einer Woche sah er dann in der Nähe des Teiches Trudi wieder. "Trudiii!", rief er und hoffte sie würde ihn hören.

Bodo winkte energisch, doch Trudi sah ihn nicht. Da hatte Bodo eine Idee.

Er spannte seine Zunge und...platsch hing Trudi wieder laut schimpfend daran. In fast der selben Situation in der sie schon vor einer Woche gesteckt hatte!

"Lass mich los!", schrie Trudi heiser.

Bodo gehorchte sofort und sah Trudi verliebt an.

"Du schon wieder. Hatte ich dir nicht gesagt du sollst das NIE wieder machen?!"

"Es tut mir Leid, aber ich hatte Angst dich nie wieder zu sehen!", erwiderte Bodo schüchtern.

"Lass das blos nicht zur Gewohnheit werden! Sonst bekomme ich irgendwann einen Herzinfakt!", schimpfte sie weiter. "Sowieso finde ich euch Frösche grausam! Ihr fangt Fliegen und das nur zum Spaß!"

"Wir fangen Fliegen zum Essen!", rief Bodo, "Aber liebste Trudi! Nur für dich würde ich mich auf Libellen beschränken!"
Bodo lächelte.

"Bist du wirklich soo naiv, dass du glaubst du hättest auch nur eine winzige Chance bei mir?", fragte sie belustigt.

"Natürlich! Ich könnte dich vor allen Fröschen der Welt beschützen!", sagte Bodo stolz.

"Und ich soll dich dafür sicher vor Reihern und Störchen beschützen, nicht?" Sie fing laut an zu lachen.

Bodo seufzte. "Wieso bist du so fies zu mir?! Ich könnte jede Kröte der Welt haben, aber ich will nur dich!"

"Lass mich überlegen.... Vielleicht weil du ein FROSCH bist? Frösche sind meine größten Feinde! Ich würde Angst haben einzuschlafen und vielleicht nie mehr aufzuwachen, nur weil du Lust einen Mitternachtssnack hattest!"

"Hmpf!", machte Bodo. Wie konnte eine einzige Fliege nur so stur sein?

"Du könntest mir wenigstens eine Chance geben." erwiderte er. "Wenn ich nach einer Woche nicht deinen Ansprüchen gerecht werde verlasse ich den Sumpf und du siehst mich nie wieder!"

Trudi dachte darüber nach. Immerhin stimmte es: Er würde einen guten Schutz darstellen. Und eigentlich war er ja auch ganz süß, auf seine eigene froschartige Art und Weise.

"Na gut. Eine Woche, nicht länger! Wir werden ja sehen was passiert"

"Wirklich? Juhuuuu!!" Bodo sprang vor Freude einen Meter in die Luft.

Also gab Trudi Bodo eine Chance. Nachdem die Woche vergangen war stand nun die Entscheidung aus. Trudi hatte die Nacht wach gelegen und darüber nachgedacht was sie nun tun sollte. Einerseits hatte sie Bodo wirklich lieb gewonnen, doch einen Frosch und eine Fliege, nein so etwas war gegen die Natur!

Sie betrachtete den schlafenden Bodo. Er sabberte ein wenig.
Trudi musste es sich eingestehen: Sie hatte sich ein wenig in ihn verliebt. Doch was würde ihre Mutter sagen? Einen Vater hatte sie nicht mehr, denn er war eine Ein-Tagsfliege gewesen.

Am nächsten Morgen also weckte sie Bodo um mit ihm zu reden... schüchtern fragte sie ihn: "Gilt das Angebot von vorletzter Woche noch?"

"Hö? Oh! Ja, sicher!" Bodo strahlte vor Glück. "Wenn du das möchtetst!"

"Ja ich will!" Sie schmiegte sich an ihn. "Du bist der erste bei dem ich mich wirklich wohl fühle und ich will dieses Gefühl nicht mehr vermissen müssen"

Bodo lächelte.

Und wenn sie nicht gefressen worden sind, dann lieben sie noch heute!

thetalesofcj am 18.9.08 18:04


The Tale of Timme and Fred


Timmäh & Fred

- Eine etwas andere Liebesgeschichte -


Timme war ein außergewöhnlicher Tof. Man könnte fast sagen ein Vorzeige- oder Moftof, denn Timme hatte keinen einzigen Freund.

Timme war darüber sehr traurig und verkroch sich deshalb sehr oft und sehr lang in seinem Rübenhaus.

Stundenlang grübelte er darüber nach, wieso ihn denn nun keiner mochte!

Eines Tages ging Timme in den Wald. Er wollte nicht länger ein Tof sein

Auf einmal hörte Timme ein leises Schluchzen. Was konnte das bloß sein?

Als er sich umsah entdeckte er ein kleines Geschöpf

"Hey! Könntest du da bitte weggehen? Das is meine Emo-Ecke" sagte Timme zu dem Neuling.

"Oh, du auch?", fragte das Wesen traurig.
"Ich auch
was?", fragte Timme.
"Du bist auch ein Fof!", quiekte es.

"Timmäh weiß nicht was ein Fof ist! Was ist ein Fof?"

Das Wesen, das sich bei näherer Betrachtung als Ratte herausstellte, bekam große Augen. "Ein Fof, das ist ein Fred ohne Freunde!"

"Was ist Fred?", fragte Timme verdutzt.

"Na das bin ich!", sagte das kleine Wesen empört. "Fred ist mein Name"

"Oh!" Timme wurde puterrot. "Timmäh ist ich!"
Er lächelte schüchtern. "Aber!" Timme machte plötzlich ein ernstes Gesicht. "Ich bin ein TOF!

"Oh! Das hatte ich nicht bedacht!", antwortete Fred. "Ich werde wohl nie einen Freund finden...", schluchzte er.

Timme starrte Fred, der um so vieles kleiner war als er, neugierig an. Nach ungefähr fünf Minuten - für Timme schon fast rekordverdächtig - bekam er eine Idee.

"Fred kann sich im Dorf Freunde suchen", sagte er.

Fred glubschte sein Gegenüber ungläubig an.
"Denkst du etwa ich bin blöde?"

Timme sah ihn verständnislos an.

"Da komm ich doch gerade her du Doofhase!", jammerte Fred.

Timme begann zu weinen: "Fred soll Timmäh nicht... nicht so... aaanschreieeen"

Fred runzelte seine kleine Stirn. Er kratze verlegen seine Zähne und klopfte dem weinenden Timme tröstend auf die Schulter.

"Komm ich koch dir erst mal einen Möhrentee.", sagte der leicht irritierte Fred und holte aus seinem Reisesack eine Teekanne und 2 Möhren.

Timme, dessen Lieblingstee das war, vergaß sofort seine Tränen und wurde schlagartig fröhlich. Wenn nicht sogar zu sagen ... hyperaktiv.

So hüpfte er erst einmal 10 Runden um Fred herum bevor er ein leises "Danke" herausbekam.

Fred, der sich mit Timme gedreht hatte um ihn nicht aus den Augen zu verlieren, war nun ganz benommen und torkelte umher.
"K-kein ... Probläääm."

Timme stürzte den Tee sofort herunter, so dass kaum noch etwas für Fred übrig blieb. "Weißt du was, so einen Fred wie dich hat Timme noch niee in seinem Leben getroffen!"
Fred, der sich gegen einen Baum gelehnt hatte, winkte geschmeichelt ab.
"Ach was", sagte er schüchtern.

"Doch du bist der beste Freu.... Fred den ich je getroffen hab!",

versicherte Timme.
Fred schaute auf. Hatte er das gerade richtig gehört?
"Ooooh Timmäh!" Fred stürzte sich dem Hasen in die Arme und schniefte laut. "Fred mag Timme auch ganz doll! Auch wenn er seinen Tee alleine getrunken hat", fügte Fred etwas finster dreinblickend hinzu.

Timme von diesem stürmischen Angriff sowohl verwirrt als auch verzückt, fragte: "Willst du also mein Fred sein. Mein bester Fred?"

Fred dachte einen Augenblick lang nach. Timme hatte immerhin seinen Tee getrunken! Aber dennoch fühlte er sich von Timme sehr stark angezogen. Es war Mofschaft auf den ersten Blick.
"Ja, ich will!"

Also hob Timme Fred hoch um ihn mit zu sich zu nehmen.

Und Timme und Fred gingen nach hause.

 

 


The End



By Charly (blau) & Julie (pink)

Wir definieren Kindergeschichten neu!”


thetalesofcj am 16.9.08 19:41




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